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"Italien kannte und liebte ich seit meinem achten Jahr, – es war in seiner deutlichen Vielfalt und Formfülle, sozusagen, die Fibel meines beweglichen Daseins." (An eine junge Freundin, 17 März 1926) Florenz, die Hochburg der Renaissance, die mannigfaltigen Gesichter von Venedig, die Gärten und Brunnen Roms, die Begegnungen und Lesungen im Schloss von Duino sind ebenso viele Aspekte, die sein äusseres und inneres Auge geschult haben für die Entfaltung seines Werkes. Eine grosse Anzahl von Gedichten, Briefen und Prosatexten spricht von seinen Aufenthalten auf der Halbinsel. Sie zeigen einen jungen Künstler auf der Suche nach sich selbst, einen Menschen, der die ausgetretenen Pfade des Massentourismus ablehnt, einen Dichter, für den Italien ein Land der Inspiration und des Schreibens ist, aber auch der Erholung, des Rückzugs und manchmal der Flucht. |
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